Das nächste Abenteuer: Online TCG

Der gemeine Gamer kennt Shooter (FPS), MMOs, Wirtschaftssimulationen jeder Couleur, Sportspiele, sei es als Client oder als Browsergame. Ein Genre welches bisher völlig ausserhalb meines Fokus war sind Trading Card Games (TCG). Im Prinzip nichts anderes als traditionelle Sammelkarten, den meisten durch IPs wie Yu-Gi-Oh, Pokemon, Lord of the Rings oder WOW bekannt. Jede Karten hat bestimmte Eigenschaften, verkörpert durch abgebildete Helden. Die stärkere Karte gewinnt je nach Modus und irgendwann am Ende hat ein Spieler gewonnnen. So die gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz basishafte Erklärung zu diesen Spielen. Unsere Cousins in Seoul haben das Thema als Onlinespiel umgesetzt, nun bringen wir es in der europäischen Niederlassung ebenfalls raus. Carte TCG ist ein Onlinebasiertes Sammelkartenspiel, das durch sein Artwork und seine Spielmechaniken besticht. Was ich bisher gelernt habe ist, daß die TCG Spieler eine Subkultur für sich sind. Eigene Foren, Turniere an Wochenenden, generell noch einen Tick more nerdy als unsereins. Dennoch ein spannendes Thema, weil es bisher nur einige Publisher versucht haben und den richtigen Massenerfolg hat es bisher nicht gegeben. Die Beta beginnt ab Februar, was die Performance und die Annahme am Markt angeht bin ich höchst gespannt. Let´s See :)

안녕하세요 2012

Seit dem Ende meines Studiums habe ich das Gefühl keinen geistigen Input mehr zu bekommen. Du lernst zwar im Büro täglich dazu, aber letztlich fehlt der große aha-Moment. Das befriedigende Gefūhl, etwas Neues erlernt zu haben das den eigenen Horizont erweitert.

Was also tun? Kurz habe ich darūber sinniert einem großen Interessensgebiet von mir zu folgen und mich intensiver mit Militärgeschichte zu befassen, doch der Gedanke an ein Studium an einer deutschen Universität erfūllt mich seit dem gescheiterten Versuch in Sachen WiWi mit Grauen. Zumal ein Studium neben einem Zeitraubendem Beruf wie dem meinen nicht einfach zu absolvieren ist. Zumal es auch eine reine Hobbyveranstaltung wäre ohne jede Absicht der Gewinnerzielung, dafūr wūrde ich nicht mehrfach in der Woche nach Potsdam gurken.

Warum also nicht etwas machen, was mich auch im Beruf weiterbringt. Ich arbeite seit April fūr einen Koreanischen Gamespublisher. Täglich kommuniziere ich mit vielen Kollegen in Seoul die mich versuchen zu verstehen und ich sie, was zuweilen schwierig ist. Denn objektiv betrachtet ist das Englisch der meisten meiner dortigen Kontakte, von der Seniormanager Ebene mal abgesehen, eher dūrftig.

Daher freue ich mich bald mit einem Sprachkurs am Kulturinstitut der Koreanischen Botschaft zu beginnen. Koreanisch. Wird hoffentlich interessant, wer meine Ungeduld kennt weiß wie schnell ich zum hinschmeißen neige wenn es dröge wird, aber vorerst bin ich voller Zuversicht :)

PS: Die Ūberschrift des Artikels sollte eigentlich mit koreanischen Schriftzeichen beginnen, aber offenbar mōgen wordpress.com oder das iPad jene nicht :)

Rollout

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Timeline for everyone. Available everywhere except iOS apps as far as i know.

Thanks for that one…

Die WIRED gibts endlich in einer deutschen Edition. Und füllt den Raum, welchen Chip, C´t & Co mit ihren allzu techniklastigen Inhalten bisher nicht abgedeckt haben. Mal ganz abgesehen von der 1A Gestaltung. Allein für die doppelseitige Illustration zum Oktoberfest (die sehr nach eboy aussieht) hat sich der Kauf gelohnt. Trotz GQ-Bundle. Hoffentlich bleibt es nicht bei der Testausgabe.

Skepsis und Hype

Vor ein paar Jahren, es muss so im Sommer/Herbst 2006 gewesen sein, erzählte mir einer meiner Kollegen von so einem neuen Service namens Twitter. Ich konnte dem damals nichts abgewinnen. In typisch germanischer Fortschrittsfeindlichkeit ging ich mit schlechter Laune an den Rechner, schaute mir das an und verwarf es nach 10 Minuten mit der Erkenntnis es sei langweilig und nicht zu gebrauchen.

Im selben Jahr registrierte ich mich bei Facebook und fand mich bei der Copycat StudiVZ aufgrund deutscher Lokalisierung, Me-Too-Effekt und ehemaligen Mitschülern die man seit 6 Jahren aus den Augen verloren hatte besser aufgehoben. Facebook war nicht wirklich wichtig, also ignorierte ich das Ganze.

Schon damals sagten viele Marketingverantwortliche im Mittelstand „Wir müssen da was machen, wir haben da was gelesen“. Ich fand Blogs gemeinhin spannender und lohnenswerter als Twitter, hielt von Xing mehr als von Facebook und co und vertrat diese Ansicht auch gegenüber Kunden der Agentur für die ich damals noch tätig war und auch in Workshops die ich u.a. in der Bremer Handelskammer oder dem Bremer Designzentrum hielt.

All dies änderte sich ein Jahr später mit meinem ersten Smartphone. Es war ein Blackberry und er konnte twittern. Hatte dazu noch eine ganz simple Facebook App und konnte sogar Skypen. Welch Quantensprung. Welch Befreiung vom schnöden Desktopdasein. Ich pendelte zwischen Bremen und Hamburg, machte auf einmal in Browsergames und war dankbar für jede Minute in der ich meine narzisstische Persönlichkeit jedem aufdrängen konnte der es nicht hören wollte.

Während dieser Zeit starb MySpace einen schnellen Tod dank des unfähigen von Rupert Murdoch eingesetzten Managements und Holtzbrinck versuchte die Millionen wieder rauszuholen die sie in die VZ-Gruppe investiert hatten (bis heute). Nur 2 Anekdoten aus jenen Tagen die erst 2,5 Jahre zurückliegen. Letztlich lag ich immer falsch und ich bedaure es, denn ich hätte es aufgrund meines Jobs besser wissen müssen. Wäre ich 2007 klüger gewesen hätte ich schon damals ein paar Irre für Facebook-App Entwicklung zusammengetrommelt.

Vor einigen Wochen ist nun Google Plus gestartet und meine erste Reaktion war vergleichbar Skeptisch wie gegenüber Twitter und Facebook. Ich registrierte mich, probierte ein wenig rum und legte das Thema ad Acta bis die dazugehörige iPhone App erschien. Doch wenigstens einmal hat sich meine Reaktion schneller geändert. Plus wirkt sauberer als Facebook das zu einer Mischung aus MySpace und StudiVZ verkommt. Vor allem mit jenen unsäglichen Namensverfremdungen die User im Bewusstsein vermeintlicher Privatsphäre einstellen. Merke: Im Netz ist nichts privat.

Mittlerweile finde ich Plus fantastisch. Aufgeräumtes UI, der viel diskutierte Klarnamenzwang (wer sich schonmal über empörte Mails von User XY gewundert hat weil man den besten Freund aufgrund Pseudonym und Fake-Profilbild nicht erkannt hat weiss was ich meine), die wundervolle Möglichkeit bestimmte Statusupdates nur bestimmten Gruppen (Circles) zu veröffentlichen – grandios. Meine Nutzungvon Facebook beschränkte sich vor Plus auf Nachrichten. Seit es Plus gibt poste ich wieder updates und habe wieder Lust auf Netzwerke. Und erstmals ist meine anfängliche Skepsis in der für mich persönlichen Rekordzeit von 2 Wochen dem Hype erlegen. Ich mags wirklich. Worth a try.

Geschrieben irgendwo zwischen Berlin und Hamburg, ICE 1508 :)

Emotionen und so Zeugs

Fleet Foxes` Helplessness Blues. Mein Album des Jahres.

In eigener Sache

OnNet Europe erweitert Team

Berlin, 18. April 2011 – Björn Hornemann besetzt bei OnNet Europe, Betreiber der Spieleplattform GamesCampus.eu, ab sofort die Position des Marketing Managers. Zudem wird Hornemann die Bereiche PR und Events koordinieren und den Bereich Social Media ausbauen. Der 31-jährige Multimedia-Spezialist war während der vergangenen sechs Jahre bereits im Marketing-Bereich für verschiedene Unternehmen der Onlinebranche, unter Anderem Mister Wong und CompanyDepot.de tätig. In der Games-Industrie zeichnete er zuletzt 2009 bei der wwg worldwidegames GmbH, Betreiber der Spieleplattform playnik.com und Publisher verschiedener Browsergames wie beispielsweise Desert Blitz, als Online Marketing Manager verantwortlich.

Gamescampus

Über GamesCampus/OnNet Europe: OnNet Europe ist Betreiber des europäischen Ablegers des erfolgreichen Free-to-Play-Spieleportals GamesCampus. Seit Mai 2010 zeichnet die Europazentrale mit Sitz in Berlin für die Geschäfte in Deutschland, Frankreich und Spanien verantwortlich und ist eine Tochtergesellschaft des Entwicklerstudios von Shot Online, OnNet Korea. Im europäischen Markt ist bisher sowohl die beliebte Golf-Simulation Shot Online auf Deutsch, Französisch und Spanisch als auch das Martial-Arts-MMORPG 9Dragons (DE, FR) über GamesCampus.eu kostenlos spielbar. Für alle Hardcore PvP-Fans wird außerdem im zweiten Quartal 2011 das Anime-MMORPG Legend of Edda erscheinen, das nicht nur durch seine Optik, sondern auch durch die stündlichen Massenschlachten mit Hunderten von Spielern im Realm-vs-Realm-Modus besticht.

Eröffnung der Elbstrandsaison

Mit der Familie am Elbstrand. Langsam wirds Sommer.

Winter #2

Nice view.

Winter #1